Oasentag für Erzieher*innen in Bad Salzig:Bunte und vielfältige Arbeit

„Ein besonderer Start in das neue Jahr“, fasst eine Teilnehmerin des Oasentags für Erzieherinnen und Erzieher, der vom Pastoralen Raum Sankt Goar und der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum Trier in der Katholischen Kita St. Ägidius in Bad Salzig angeboten wurde, ihre Erfahrungen zusammen.
Der Tag stand unter dem Leitgedanken „Besonders. Bunt. Vielfältig“. „Jeder Mensch ist von Gott individuell geschaffen. Doch oft fällt es schwer, den Mitmenschen in seiner Andersartigkeit anzunehmen. Vielfalt wird dann als Bedrohung der Einzigkeit wahrgenommen, Einfalt verdrängt Einzigartigkeit“, beschreibt Pastoralreferent Tobias Petry vom Pastoralen Raum die theologische Grundlage. Gemeinsam mit Gemeindeassistentin Bettina Bierther hat er den Tag vorbereitet und durchgeführt. Gerade im pädagogischen Alltag sei Vielfalt vielerorts spürbar: bei den Kindern, bei den Eltern, in der räumlichen Gestaltung, aber auch bei den pädagogischen Fachkräften.
Auf der Grundlage der biblischen Erzählung vom Leib, der viele Glieder hat (vgl. 1 Kor 12,12-27) setzte der Oasentag verschiedene Akzente auf das Thema. Dabei wurde sowohl auf die individuelle Einzigartigkeit, aber auch die Vielfalt im Kitaalltag sowie im eigenen Team eingegangen. Gemeinsam entwickelte die Gruppe einen Kita-Leib, der sich aus individuell gestalteten Leinwänden zusammensetzte und das Tagesthema vertiefend visualisierte.
Eine Andacht rundete den Oasentag ab. „Besonders bewegend war, dass wir das Vaterunser zunächst in Deutsch und dann in verschiedenen Muttersprachen der Teilnehmenden gehört haben“, berichtet eine Erzieherin.
„Ich habe heute gemerkt: Wir ergänzen uns als Team ziemlich gut, jede und jeder mit seinen je eigenen Fähigkeiten“, resümiert eine Kollegin. „Die Methodenauswahl hat mir sehr gut gefallen. Es war wirklich vielfältig“, fügt eine andere augenzwinkernd hinzu.
„Der Tag zeigte, wie besonders, bunt und vielfältig die Arbeit mit besonderen, bunten und vielfältigen Menschen ist – und das nicht nur in der Kita“, resümiert Bettina Bierther.
