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Glaskreuz-Workshop:So viele Wege zu Gott, wie es Menschen gibt

Was haben eine Schmuseente, Jesus und ein Tischgebet gemeinsam? Sie alle befinden sich auf selbstgestalteten Glaskreuzen, die im Rahmen eines Workshops von mehr als 30 Kommunionkindern hergestellt wurden.
Glaskreuze, die im Werkkurs entstanden sind
Datum:
29. Jan. 2026
Von:
Tobias Petry
Das Kreuz als Hoffnungs- und Verbindungszeichen

Der Workshop zur Herstellung von Glaskreuzen, der vom Pastoralen Raum Sankt Goar in Kooperation mit der Kath. Familienbildungsstätte Koblenz e.V. und dem Haus der Familie Sankt Goar angeboten wurde, startete mit einer Betrachtung des Symbols „Kreuz“: „Kreuze begegnen uns täglich: an Straßenkreuzungen, auf dem Friedhof oder als Halsschmuck. Oft steht das Kreuz als Zeichen für den Tod eines Menschen“, berichtet Pastoralreferent Tobias Petry vom Pastoralen Raum. Das Pluszeichen, das wir aus der Mathematik kennen, verbinde. So verbinde für uns Christen auch das Kreuz Himmel und Erde, Mensch und Mitmensch. Wer ein Kreuz im Haus eines anderen sehe, wisse: Hier wohnt jemand, der eine Verbindung mit Jesus hat, so der Pastoralreferent.

Im Glaskreuz-Workshop sind tolle Kunstwerke entstanden

Ausgehend vom Gedanken, das Kreuz als Verbindungs- und Hoffnungszeichen zu betrachten, entwickelten die Kinder eigene Vorstellungen, was für sie hoffnungsvolle Zeichen sind: der Regenbogen, die Friedenstaube oder auch das Lieblingskuscheltier. Diese Ideen brachten sie zunächst auf Papier, dann auf einen Glaskörper in Form eines Kreuzes. Dabei sind richtige Kunstwerke entstanden. „Kein Kreuz ist gleich. Jedes ist besonders, einzigartig und persönlich“, fasst Petry zusammen. Die Vielfalt an Kreuzen zeigt, angelehnt an Papst Benedikt XVI.: „Es gibt so viele Wege zu Gott, wie es Menschen gibt.“

Glaskreuze, die im Werkkurs entstanden sind

Am Ende waren die kleinen Künstler stolz auf ihr Werk. „Ich hatte richtig Spaß“, berichtet ein Teilnehmer. „Das ist richtig gut geworden“; ergänzt eine andere.
„Wir danken allen Eltern, die bei der Durchführung unterstützt haben, sowie Tobias Schmitt, über den das Material organisiert wurde“, lobt der Veranstalter.