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Institutionelles Schutzkonzept & Prävention

Institutionelles Schutzkonzept Pastoraler Raum Sankt Goar

Das hier vorliegende Institutionelle Schutzkonzept wurde auf der Grundlage der „Rahmenordnung – Prävention gegen sexualisierte Gewalt an Minderjährigen und schutz- oder hilfebedürftigen Erwachsenen im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz“ (KA 2020 Nr. 3) erarbeitet und findet im gesamten Bereich des Pastoralen Raums Sankt Goar Anwendung.

Anknüpfend an die Vision  unseres Pastoralen Raums wollen wir im Vertrauen auf die Begleitung des Heiligen Geistes Räume für Gottes- und Menschenbegegnungen öffnen. Damit diese auch geschützte Räume sind, verpflichten wir uns mit dem hier vorliegenden Schutzkonzept und den damit verbundenen Präventionsmaßnahmen dem Ziel, ein sicherer Ort für die Menschen zu sein, die in unserem Pastoralen Raum Kirche leben und erleben.

Hier hat jegliche Form von Gewalt keinen Platz!

Wen kann ich ansprechen?

Im PastR Sankt Goar soll es niedrigschwellig ermöglicht werden, Rückmeldungen und Beschwerden abzugeben. Betroffene sollen die Möglichkeit haben, offen und ehrlich über ihre Unsicherheiten und potenzielle „Gefahren“ zu sprechen. Dazu wurden Ansprechpersonen benannt, die mit der meldenden Person überlegen, welche nächsten Schritte sinnvoll sein können. Sie übernehmen eine Lotsenfunktion, d.h. sie zeigen mögliche Wege auf und weisen auf fachkompetente Beratungsmöglichkeiten hin. Jede Rückmeldung wird ernst genommen und zeitnah bearbeitet.

Geschulte Personen zur Prävention sexualisierter Gewalt im Pastoralen Raum Sankt Goar sind:

Carsten Kling

Carsten Kling

Gemeindereferent
Kirchstraße 2-4
Pfarrei Vorderhunsrück St. Hildegard
56281 Emmelshausen
Ursula Malz

Ursula Malz

Gemeindereferentin
Rheinallee 44
Pfarrei Mittelrhein St. Josef
56154 Boppard
Telefon:06742 899163

Alle Fragen und Beschwerden nimmt das Leitungsteam entgegen:

Joachim Fey

Joachim Fey

Dekan
Pastoraler Raum Sankt Goar
Hospitalgasse 11
55430 Oberwesel
Claudia  Lang

Claudia Lang

Geschäftsführung
Pastoraler Raum Sankt Goar
Hospitalgasse 11
55430 Oberwesel
Tobias Petry

Tobias Petry

Pastoralreferent im Leitungsteam
Pastoraler Raum Sankt Goar
Hospitalgasse 11
55430 Oberwesel

Ansprechpersonen für Verdachtsfälle
Ursula Trappe | 0151 50681592
ursula.trappe@bistum-trier.de

Markus van der Vorst | 0170 6093314
markusvanderVorst@bistum-trier.de

 

Interventionsbeauftragte (Bistum Trier) (bei Fragen zu Vorfällen sexuellen Missbrauchs)
Dr. Katharina Rauchenecker | 0651 7105 442
katharina.rauchenecker@bistum-trier.de

 

Fachstelle Jugend im Visitationsbezirk Koblenz
Susanne Mülhausen | 0261 9733360 0
susanne.muelhausen@bistum-trier.de

 

Lebensberatung Simmern
06767 4344 | lb.simmern@bistum-trier.de

 

Präventionsbeauftragte (Bistum Trier)
Angela Dieterich | 0651 7105 166
angela.dieterich@bistum-trier.de

Dr. Andreas Zimmer | 0651 7105 279
andreas.zimmer@bistum-trier.de

Beschwerdewege

Was passiert mit einer Beschwerde?

Nach dem Eingang einer Beschwerde wird mit der meldenden Person, sofern sie nicht umgehend das persönliche Gespräch gesucht hat, Kontakt aufgenommen und der weitere Weg besprochen. Anonyme Beschwerden können jedoch nur bedingt bearbeitet werden. Zur Aufklärung eines Sachverhalts ist es oft erforderlich, im vertrauensvollen Gespräch weiterführende Informationen einzuholen. Zudem kann bei anonymen Beschwerden keine Rückmeldung an die meldende Person gegeben werden. 

Was passiert bei Hinweisen auf übergriffiges Verhalten oder sexualisierte Gewalt?

Handelt es sich um Beschwerden und Hinweise zu übergriffigem Verhalten und/oder sexualisierter Gewalt durch Mitarbeitende im Bistum Trier, sind Beschäftigte im kirchlichen Dienst dazu angehalten, diese gemäß des Interventionsplans für das Bistum Trier den Ansprechpersonen für Verdachtsfälle des sexuellen Missbrauchs und/oder ihrer vorgesetzten Person zu melden. 

Jedem Hinweis auf sexuellen Missbrauch muss nachgegangen werden. Grundsätzlich sind bei der zunächst institutionsinternen Beobachtung und Sondierung größtmögliche Sorgfalt, Umsicht und Diskretion geboten. Ziel jeder Intervention ist der Schutz der von sexuellem Missbrauch betroffenen Person. Die Verantwortlichen sind in besonderer Weise gefordert, der Fürsorgepflicht gegenüber den Anvertrauten nachzukommen. Zudem besteht auch eine Fürsorgepflicht gegenüber den Mitarbeitenden sowie der beschuldigten Person und deren Angehörigen. 

Wenn gegen eine*n Mitarbeitende*n im Bistumsdienst ein Vorwurf der sexualisierten Gewalt erhoben wird, ist die Interventionsbeauftragte, Frau Dr. Katharina Rauchenecker, zu informieren und entsprechend des Interventionsplans zu verfahren. 

In allen Fragen des Datenschutzes richtet sich das Vorgehen bei einer Intervention nach den Vorgaben des Kirchlichen Datenschutzgesetzes (KDG).

Beratungswege

Alle Mitarbeitenden haben die Möglichkeit, sich (wenn gewünscht auch anonym) bei einer Lebensberatungsstelle des Bistums Trier beraten zu lassen, sofern sie Anhaltspunkte für eine Grenzüberschreitung haben und unsicher sind, wie sie sich verhalten sollen.

Zudem gibt es eine Vereinbarung mit der Beratungsstelle Phoenix. Dadurch wird für Menschen, die von sexuellem Missbrauch durch Kleriker oder anderen Angestellten im katholischen kirchlichen Dienst betroffen sind, eine neue Möglichkeit für Beratung geschaffen. Träger von Phoenix ist der AWO Landesverband Saarland e.V., der in keinem Abhängigkeitsverhältnis zu einem katholischen Rechtsträger steht. Die Beratungsstelle Phoenix ist im Internet unter www.phoenix.awo-saarland.de zu finden; sie ist telefonisch unter (06 81) 7 61 96 85 oder per E-Mail an phoenix@lvsaarland.awo.org zu erreichen.

Beratungsangebote für Betroffene von sexualisierter Gewalt sind auf der Homepage der Fachstelle gegen sexualisierte Gewalt des Bistums Trier aufgelistet: www.praevention.bistum-trier.de. Hier finden sich auch Beratungsangebote für Tatgeneigte.