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Klassengemeinschaftstage des Kant-Gymnasiums:Eine tolle Zeit für Schüler*innen

Auch in diesem Jahr fanden die Klassengemeinschaftstage, die von der JugendBegegnungsStätte St. Michael Boppard und dem Pastoralen Raum Sankt Goar durchgeführt wurden, mit den siebten Klassen des Kant-Gymnasiums statt.
Klassengemeinschaftstage 2024
Datum:
30. Sept. 2026
Von:
Hermann Schmitt
KG Tage Heliumstab

„Es war insgesamt eine tolle Zeit und wir haben viel Zeit miteinander verbracht.“

Schon seit mehr als 10 Jahre führen die JugendBegegnungsStätte (JBS) St. Michael und der Pastorale Raum Sankt Goar die jeweils zweitägigen Klassengemeinschaftstage für die Schüler*innen des Kant-Gymnasiums inhaltlich durch. Das Zitat der Überschrift zeigt, wie diese Tage den Schüler*innen nutzen können. Aus vier sechsten Klassen wurden drei siebte Klassen mit jeweils fast 30 Jugendlichen gebildet. Hier stand ein neues Kennenlernen der Schüler*innen untereinander und für die Klassenleitungen und die Begleitlehrer*innen an.

Zwei der zweitägigen Klassengemeinschaftstage wurden in der Jugendherberge Oberwesel und eine in der Jugendherber St. Goar veranstaltet.

Mit den Kooperationsspielen „der schnelle Ball“, „der Heliumstab“ und „der Kran“ wurden den 84 Schüler*innen ein Raum geboten, um Aufgaben zu lösen, die nur gemeinsam lösbar waren. Auch die Schatzsuche, die zum Pfalzblick in Oberwesel bzw. zur Aussichtsplattform St. Goar führte, enthielt zwei Spielelemente, die die Klasse nur als Ganzes bewältigen konnte. Um den Schatz zu finden und die Aufgaben zu lösen, war das sinnverstehende Lesen der Hinweise gefordert.

Mit dem Arbeitsblatt „Was ist mein persönlicher Beitrag zur Klassengemeinschaft?“ thematisierte das Team, bestehend aus Jonas Reinhardt vom Pastoralen Raum Sankt Goar und Hermann Schmitt von der JBS St. Michael, die persönliche Verantwortung des Einzelnen für die Gemeinschaft.

Manchmal kommt es aber auch zu Konflikten in Klassen und so beschäftigten sich die Schüler*innen in Rollenspielen mit Geschwisterkonflikten, Mobbing in der Klasse oder auch Streit beim Fußballspiel. Der Darstellung des Konflikts folgte immer das Aufzeigen einer Lösung.

Im Rahmen der Qualitätsentwicklung des Angebots wurde eine schriftliche Abschlussreflexion durchgeführt. In dieser bewerteten 62 Jugendlichen das Programm mit gut bzw. sehr gut, weil „wir viel zusammen gemacht haben. / es Spaß gemacht hat und wir uns gut beschäftigt haben. / man da viel machen konnte und es hat ja auch Spaß gemacht. / es nicht langweilig wurde und viel Bewegung und Teamarbeit dabei war. / wir in einem Team Spiele spielten“

Für viele Schüler*innen haben sich die Tage gelohnt, wie sich aus den Antworten auf die Frage nach ihrem persönlichen Eindruck zeigte: „Wir sind als Klasse toll zusammengewachsen und ich habe neue Freundschaften geschlossen. / Ich habe mich mit mehr Leuten angefreundet und fühle mich wohler in der Klasse. / Mich mehr in die Klasse einzubringen. / Das Verstecken spielen in einem dunklen Zimmer hat echt Spaß gemacht. / Ich habe mit mehr Leuten geredet, die ich noch nicht gut kannte. / Dass wir ein besseres Verhältnis zueinander haben, und dass wir besser kommunizieren. / Ich kann mich nun besser in einer Klasse orientieren + verständigen.“

Die Jugendlichen empfahlen Gleichaltrigen die Teilnahme an den Klassengemeinschaftstagen, weil „„es viel Spaß macht und man viel Zeit mit seinen Mitschülern verbringt. / man die Chance hat, die Leute aus der Klasse besser kennenzulernen. / es Spaß gemacht hat mit den Freunden auf dem Zimmer zu sein. / dass die Klassengemeinschaft stärkt. / es lustig war.“

Zentral war für die Schüler*innen die Zeit außerhalb des Programms wie zwei Rückmeldungen zeigten: „Ich glaube, am meisten hat uns die gemeinsame Zeit und nicht die „Übungen“ zusammen gebracht. / Mir haben die Nacht und die Freizeit mehr gebracht“. Dies entsprach der Wahrnehmung des pädagogischen Teams.

Für das Schuljahr 2027/28 sind die nächsten Klassengemeinschaftstage schon gebucht.