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Licht in der Dunkelheit:Gemeinsam schnitzen und ins Gespräch kommen

Wenn ein selbst geschnitzter Kürbis in einer dunklen Kirche leuchtet, bekommt die Frage nach Licht und Dunkelheit eine ganz eigene Bedeutung. Dies konnten am 30. Oktober in der Martinskirche 14 Kinder mit ihren Familien erleben. Beim gemeinsamen Kürbisschnitzen mit dem anschließenden Familiengottesdienst ging es um das, was uns Angst macht, was uns Mut schenkt und wie wir füreinander Licht sein können.
Eine Vielfalt an Kürbissen
Datum:
3. Nov. 2026
Von:
Jonas Reinhardt
Fleißiges aushöhlen der Kürbisse

Kleine Lichter, die Mut machen

Wenn ein selbst geschnitzter Kürbis in einer dunklen Kirche leuchtet, bekommt die Frage nach Licht und Dunkelheit eine ganz eigene Bedeutung. Dies konnten am 30. Oktober in der Martinskirche 14 Kinder mit ihren Familien erleben. Beim gemeinsamen Kürbisschnitzen mit dem anschließenden Familiengottesdienst ging es um das, was uns Angst macht, was uns Mut schenkt und wie wir füreinander Licht sein können.

Gemeinsam schnitzen und ins Gespräch kommen

Ein interaktives Mutmachlied brachte zu Beginn alle in Bewegung und stimmte auf den gemeinsamen Nachmittag ein. Anschließend machten sich die Kinder mit ihren Eltern ans Werk. Es wurden Kürbisse ausgehöhlt, Gesichter entworfen und ausgeschnitzt. Am Ende hatte jedes Kind einen ganz eigenen und individuellen Kürbis mit lachenden und auch gruseligem Gesicht. Dabei entstanden ganz nebenbei viele schöne Gespräche über die Tradition des Kürbisschnitzens und über eigene Erfahrungen mit Angst und Mut. Zwischen Kürbiskernen und Schnitzwerkzeugen war Raum zum Erzählen, Zuhören und gegenseitigen Helfen.

Licht sein für andere

Im anschließenden Familiengottesdienst fanden diese Erfahrungen ihren Platz. Jesu Zusage „Ich bin das Licht der Welt“ verband sich mit seinem Auftrag an uns: „Ihr seid das Licht der Welt.“ Auch wenn wir Angst haben oder dunkle Zeiten erleben, dürfen wir auf seine Nähe vertrauen. Zugleich können wir selbst anderen Mut machen, ihnen helfen und durch kleine gute Taten ihren Alltag heller werden lassen.

So öffnete sich auch der Blick auf das bevorstehende Allerheiligenfest. Die Heiligen erinnern uns daran, wie Menschen Gottes Liebe durch ihr Leben sichtbar machen können. Ihrem Beispiel können auch wir folgen, wo wir leben und anderen begegnen.

Ein besonderes Leuchten zum Abschluss

Ein besonderer Moment war der abschließende Rundgang durch die dunkle Kirche, die nur von den Lichtern in den Kürbissen erhellt wurde. Kinder und Eltern konnten den Kirchenraum dabei noch einmal ganz neu entdecken.

Nach Hause begleiteten die Kinder nicht nur die Kürbisse, sondern auch die selbst gebastelten Sterne mit eigenen guten Vorsätzen, wem sie etwas Gutes tun wollen. Damit nahmen sie auch eine Erinnerung an die Botschaft des Abends mit: Jesus ist uns in dunklen Zeiten nahe. Und sein Licht kann durch uns nach außen strahlen, wenn wir füreinander da sind und Gutes tun.

gegenseitige Hilfe beim Kürbisschnitzen