Präventionsschulung für Ehrenamtliche:Den Blick auf Prävention in der Kinder- und Jugendarbeit schärfen

„Die Schulung war als Blended Learning ausgerichtet, d.h. sie gliederte sich in einen online-Kurs, den die Teilnehmenden absolvieren mussten, und einen Präsenzteil“, berichtet Susanne Mülhausen von der Fachstelle, die als Multiplikatorin für die Prävention sexualisierter Gewalt im Bistum Trier die Veranstaltung leitete. Neben Grundlagen der Präventionsarbeit, Strategien von Täterinnen und Tätern oder hilfreicher Verhaltensweisen in Fällen sexualisierter Gewalt reflektierten die Teilnehmenden aus den Bereichen kirchlicher Jugendarbeit, offener Jugendarbeit, dem Jugendherbergswerk und dem Café Global ihre eigene Rolle und Angebote in Bezug auf Regeln und Methodeneinsatz. Auch das Institutionelle Schutzkonzept wurde thematisiert, Interventionswege benannt und Präventionsmaßnahmen vorgestellt.
Auf interaktive Weise seien Themen wie Nähe und Distanz, Grenzüberschreitungen aber auch der richtige Umgang mit Fotos benannt und eingeordnet worden, berichtet Tobias Petry vom Pastoralen Raum.
„Ich weiß jetzt, worauf ich bei der nächsten Freizeit achten werde“, zieht eine Teilnehmerin ihr persönliches Fazit. „Es war eine sehr gute Fortbildung, die mir den Blick auf das Thema geschärft hat“, ergänzt sie eine andere.
„Prävention ist ein Baustein in der Kinder- und Jugendarbeit, der daran ansetzt, zu einem grenzachtenden Umgang zu sensibilisieren“, so Petry. Dazu leiste die Fortbildung einen wichtigen Beitrag und verbinde kirchliche und außerkirchliche Jugendarbeit.
